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Skrei Saison – Jetzt zugreifen!

Von Januar bis April ist der sogenannte Winterkabeljau von den Lofoten eine echte Spezialität!

Wenn der Wanderfisch ab Anfang Januar an Norwegens Küsten anzutreffen ist, bietet sich dem Zuschauer ein echtes Naturschauspiel. Denn der Skrei (Skrei ist norwegisch und bedeutet ‚Wanderer‘) kommt in riesen großen Schwärmen und tummelt sich bis Ende April rund um die norwegischen Lofoten-Inseln.

Hier wird er mit bis zu 300 Meter langen Angeln (sogenannten Langleinen) oder per Hand gefangen. Diese traditionelle Fangart ist besonders schonend. Das Risiko eines Beifangs ist so gut wie ausgeschlossen. Die kurze Saison stellt eine nachhaltige Fischerei sicher. Der fangbereite Fisch ist, wenn er sich das erste Mal auf Wanderschaft begibt, um zu laichen, im Schnitt bereits zwischen 5 und 7 Jahren alt. So ist der Skreibestand in Norwegen bis heute stabil.

Auch nach dem Fang unterliegt der Edelfisch norwegischen Kontrollen. So muss der Skrei zum Beispiel an Bord vollständig ausgeblutet und sofort mit Meerwasser gereinigt werden. Nur die besten Fische ohne Druckstellen erhalten ein Qualitätssiegel.

Nicht nur wegen seiner reglementierten Verfügbarkeit ist der Winterkabeljau auch hierzulande unter Feinschmeckern äußerst beliebt. Das weiße feste Fleisch ist viel magerer und daher noch bekömmlicher, als das des Kabeljau und wirklich schmackhaft. Außerdem ist es in der Küche vielfältig einsetzbar.

Als Kochanregung gibt es hier das Originalrezept einer Fischsuppe von den Lofoten. Die Fischsuppe à la Siv ist eine Eigenkreation der Inhaberin des ‚Lofotmat‚. Das kleine Restaurant befindet sich in Hennigsvaer, einem norwegischen Fischerdorf. Siv Hilde Lillehaugs Küche ist weit über Norwegens Grenzen hinaus bekannt.

Und wer keine Lust hat sich selbst in die Küche zu stellen, der guckt vielleicht einfach mal in einem guten Restaurant vorbei…

skrei-anthonyskochschule
Skrei | Quinoa | Pomelo | Rosenkohl | Frischkäse
gegessen bei Anthonys Kochschule&Restaurant in Düsseldorf Meerbusch

 

Schon gewusst? Die Norweger nennen ihren Skrai auch das Gold der Lofoten. Mehr dazu auf fischausnorwegen.de.

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